Montag, 3. März 2008

C’est la vie


C’est la vie

Montag, 21. Januar 2008

Samstag, 19. Januar 2008

Montag!?!

Montag? Was soll man nur über die Montage schreiben.
Früher, als ich noch Student in Weingarten war, wurden diese Montage meist ordentlich gefeiert. Wir bejubelten diese Montage zur Gegenreaktion unserer steifen Gesellschaft. Naja, vielleicht war es auch weniger tiefgründig ;-). Wir haben uns einfach über den Start einer schönen Wochen studieren gefreut. Als Student lernt man die Montage zu schätzen, als Arbeiter eher das Gegenteil. Weder noch bleibt uns nichts anderes über und man muss damit leben(eben).
Bisher macht mir die Arbeit bei Agilent Spaß und die Zeit läuft schnell. Man nennt mich in der Firma den Trainings Koordinator und nebenbei den Webmaster!!! Heeeheee is dessss wassssss???
Dienstag? Wir bekamen Besuch von Juans kleinem Primero Bruder und seiner Freundin, dazu noch 2 Freunde eingeladen und es wurde nett zusammen gespeist.
Mittwoch? Es stand das Champions League Spiel FC Barcelona gegen den VFB Stuttgart vor der Tür. Bisher war es mir unmöglich Karten zu ergattern, doch aus heiterem Himmel schlitzte sich ein Weg an Jahreskarten. Auf und Weg ging es zusammen mit Nyota (Wie Toyota, ohne To und mit n) ins Camp Nou. Endstand 3:1 für Barcelona. Stuttgart präsentierte sich nicht all zu schlecht, gereicht hat es eben doch nicht. Im Anschluss ging es ins Hard Rock Cafe, in dem weitgehend nur deutsche Fussballfans anzutreffen waren, darunter auch die Rodneks, Stäaaahhhener, Neufraner, Biberacher…….. Die Freude war groß, das verlorene Spiel vergessen, und der Ausschank bereit. Ich freute mich bekannte Gesichter zu sehen und stand der lustigen Gesellschaft bei. Zu begrüßen gab es die Marta, Frank (the tank), Ralle, Jo eee, Henry, Stefan……… Daraufhin machten wir uns auf den Weg zum Placa Reial, indem meist noch was für die Nachtschwärmer zu finden ist. Gesagt, wie getan, ging es in das „Karmen“. Stäahh und Rodnek schrubbte den Boden und ich verabschiedete mich am frühen Morgen.
Freitag? Andere Gehen und wieder Andere kommen, Andy S aus Rodnek City as well wird in Barcelona willkommen geheißen. Direkt von der Arbeit habe ich den Jungen angetroffen, mitgenommen und in der Wohnung abgesetzt. Für mich ging es zur Weihnachtsfeier, für den Andy zur Stadttour mit Sebastian. Die Beiden hatten viel Spaß, Kommunikation war ein Grund, Verständigung ein Anderer. Gemeinsame Interessen verbinden hier ebenfalls!
Ja ja doch…. wir hatten hier eine schöne Zeit zusammen…..gut geschmaust, viel im Ausgang, wenig Rast.

Plötzlich stand Weihnachten vor der Tür und es ging ab nach Hause. Aufgrund einer Verspätung der Flugmaschine musste ein Zwischenstop bei Schmuddi in München eingelegt werden.
Ohh muchas gracias Schmuddi.
Familie, Verwandtschaft, Alt und Jung Bekannte wurden besucht und fröhlich die Feiertage gefestet. Es war schön zu hause zu sein.

Donnerstag, 27. Dezember 2007



Etwas später!










Und wieder ein Quäntchen später. Nicht nur die Uhr unseres Daseins oder das Rad der Zeit, sondern auch die spanische Sprachkunst geht voran. Wobei man hier noch etwas feilen kann.
Ein neuer Start in die Woche begann mit Kaffee und Salz, da ich leider zum falschen Zutatenglas griff. Ich schob das Ganze einfach unter die Zurechtfindung in der neuen Wohngemeinschaft. Bei so vielen Gewürzen und Gläser mit Zutaten ist das ja auch kein Wunder und ein kleiner Spaß am Morgen schadet nie.
Im neuen Zuhause haben wir uns so langsam aneinander gewöhnt und wir wachsen zu einer kleinen Familie zusammen. Ich wurde die neuen Hausgenossen mit einer 1- bewerten. Das Minus aufgrund dessen, weil man nie weiß was noch kommt. Am folgenden Montag ging es zusammen in den hier platzierten IKEA. Wir deckten uns mit ein paar kleinen Accessoires ein.
Am Dienstag ging es dann erst mal zum Fußball, leider nicht ins Camp Nou oder Estadi Olympic, nein es ging zu einem kleinen 7 gegen 7 in der … Liga. Juan, einer der Argentinos spielt in einer dieser Mannschaften. Falls es hier zu Ausfällen kommt, werde ich für Beistand leisten. Ebenfalls das Gleiche beim „Agilent Power“ Team, das in der Meiland league spielt. Die restlichen Tage unter der Woche wurde mit harter Arbeit verbracht.
Am Wochenende ging es dann endlich mal wieder zu einem Konzert, Explosion in the Sky @ Razzmatazz. Danach folgte „Spoon“. Im selben Club befinden sich noch weitere Clubs, wie das Lo-li-ta oder Croft. An jenem Abend war hier Mr. Oizo aufzufinden. Ich dachte mir, wenn ich schon mal dran bin dann trete auch noch ein….
Am folgenden Sonntag wurde dann etwas relaxt und Film geschaut. Und schon wieder brach eine neue Woche ein. An diesem Montag kam Sebastian, noch einer von diesen Argentinos, aus Italien zurück. Die unter Wochen gehen meist schnell vorbei und Arbeit gibt es zu Genüge.

Als fest stand, dass sich Max über das erste Dezember Wochenende in Valencia befindet, gab es kein halt mehr und es wurde spontan die Anna besucht. Ab in den Zug und nach Süden. Valencia stellte sich als eine angenehme Stadt heraus, welche eher ein Kontrast der rascheren Art bildete. Weniger Strom, weniger Bewegung. Wir gönnten uns eine Tour durch Valencia mit dem schönen Touristen Cabrio Bus. Abends stellte uns Max seine Kochkünste zur Verfügung, welche seit heute als vorzüglich gelten. (Danach 3 Tage Flitzkacke und sehr üble Blähungen – no, no es solo un chiste). Etwas später starten wir den Versuch etwas auf den Putz zu hauen, wir scheiterten, hatten jedoch die Gelegenheit ein bis zwei gute „Como Estas“ in die Runde zu werfen.

Der nächste Tag bestand aus einem kleinen Hangout am Meer und einem kleinen Flitz ins Wasser.
Darauf hin wurde mal wieder fein eine spanische Spezialität namens „Döner Kebab“ diniert und gestärkt ging es ab nach Hause. Kaum begann die Woche, war sie auch schon wieder zu Ende. Zu mindest ist hier der 6. Dezember als Feiertag anerkannt. Am selben Tag kamen die Chicas aus Valencia und wir starteten eine kleine Erkundungstour durch die schmalen Gassen Barcelonas. Etwas erschöpft ging es zum letzten Arbeitstag der Woche. Am Abend stand eine kleine „Begrüße und Lobe das Wochenende“ Session an. Geladene Gäste aus Agilent Power standen vor der Tür sowie junge Sprachbegabte Austauschschüler –und Studenten. Die Trinkvorarbeit galt Soulwax and 2many Djs @ Razzmatazz. Leider gab es an jenem Abend keine Tickets, sowie eine dreistündige Warteschlange, welcher wir schnell den Rücken kehrten. Wir wechselten die Lokalität zur City Hall. Kurz und bündig, ein ansehnlicher Abend. Den Tag darauf widmeten wir der Kultur und Geschichte, La Sagrada Familia. Wir ließen den Tag bis ans Ende klingen und verbrachten ihn zuhause. Des Weiteren machten sich Simone und Juan, 2 meiner Mitbewohner auf den Weg nach Argentinien für einen kleinen Rucksack Ausflug. Zum Abschluss der Woche präsentierte uns Barcelona seinen Weihnachtsmarkt. Hooo hoooo hooooooo

Mittwoch, 21. November 2007

Mal wieder einer dieser Sonntage

Wir schreiben Sonntag, den 18.11.2007 sage und schreibe 19:37 Uhr. Seit meiner Ankunft sind nun 10 Tage verronnen. Als kleines Begleitmusikstück wird Ensalada Mista’s neueste Kreation im Hintergrund geschallt, welches der Schreibfeder zur Unterstützung beiträgt.
Am Anfang der Woche stand mein erster Arbeitstag vor der Tür. Zum Glück begann alles zu einer angenehmen Zeit um 9:00Uhr. Zum Essen gab es ein kleines Frühstück im Hotel mit alten Brötchen und Erdbeere– und Pfirsichkonfitüre. Der Hunger war an diesem Morgen nicht allzu groß, was mir aufgrund der Beschaffenheit des Frühstückes auch zu Gute kam.
Ich begab mich auf die „La Rambla“, folgte dieser zu Ende am Hafen und lief direkt in Richtung des World Trade Centers. Es ist kaum zu übersehen und es zu verfehlen so gut wie unmöglich.
World Trade Center Barcelona

Ich habe mich an der Rezeption gemeldet und wurde rasch von meinem neuen Vorgesetzten Alessandro abgeholt und dem gesamten Programmteam vorgestellt. Ich habe mich ca. 25 Personen vorgestellt und mein erster Eindruck erwies sich als sehr positiv.
Die weiteren 4 Arbeitstage waren mit Einführungsgesprächen, dem Kennen lernen der Arbeitsabläufe und sonstigen Tätigkeiten bestückt.
Zum Mittag wird gelegentlich im Sugar Club diniert (etwas überspannt), welcher sich an die Divise hält, „weniger ist manchmal mehr“. Die Karte wird von meinen Arbeitskollegen übersetzt, da bisher meine Spanischkenntnisse noch nicht ausreichend sind. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Von Seiten der Arbeit gibt es keine Einwände, es sind sehr nette Arbeitskollegen, die aus den Niederlanden, Spanien natürlich selbst, Neuseeland, England, Frankreich, noch ein weiterer aus Deutschland sind. Somit sind an meinem Schreibtisch verschieden Sprachen aus allen Richtungen zu hören.
Nach der Arbeit wurde dann weiterhin nach neuen Wohnungen geschaut. Anfangs stellte sich die Suche recht einfach dar, da ich bereits nach dem 2. Tag eine Wohnungsbesichtigung hinter mich brachte. Jedoch wurde es um jeden weiteren Tag schwerer und schwerer. Andere Wohnungen waren zu weit von der Arbeitsstelle entfernt, Andere waren zu teuer und wiederum Andere einfach nur schlecht.






Am Donnerstag wechselte ich das Hotel und lies mich in einem Hostel nieder. Ich war mit der Gesamtsituation des Hotels nicht zu frieden (Wie ihr alle wisst, bin ich nicht gerade zimperlich). Es traten Probleme auf, wie kein Wasser aus dem Hahn, stetiger Ausfall der Internetverbindung. Hinzu kam, dass mein Zimmer nicht mehr gereinigt wurde. Der Grund dafür könnte möglicherweise das Erschrecken der Servicedame sein. Sie versuchte meine Zimmer zu säubern und wurde durch meine Wenigkeit überrascht. Vom Anblick meines…;-)

Das neue Hostel lag sehr zentral und übertraf bei weitem den Service des Hotels. Leider konnte ich hier nicht länger bleiben, da am Wochenende die meisten Hotels und Hostels völlig überfüllt und ausgebucht sind. Also kam ich am Freitag von der Arbeit, schaute kurz nach meinem Gepäck im Hostel und begab mich zu einer weiteren Wohnungsbesichtigung. Also ich ankam waren bereits andere Interessenten anwesend und als ich ging sind mir weitere über den Weg gelaufen. Die Wohnung machte bisher mit Abstand den besten Eindruck und war von der Lage absolut peferkt..-> ahhh Traum. Zur Besatzung des Hauses gehörte eine Schweizerin (sprach deutsch), und 2 Argentinier (sprachen kein Englisch).

Ich ging zurück ins Hostel um mich bei der Dame nochmals um ein Zimmer zu vergewissern, leider gab es keine Stornierungen und weiterhin war kein Zimmer frei. Nach kurzem Plausch nahm mich die ca. 40iger jährige Dame aus Manchester mit Nachhause und gab mir ein Bettchen für die Nacht. Ich bin der lieben Frau mit meinem Gepäck durch die halbe Stadt gefolgt und habe anschließend mein Hab und Gut im 4. Stock abgestellt. Daraufhin erzählte sie mir von Ihrer Freundin einer Taxifahrerin, welche ebenfalls noch eine Wohnung zur Verfügung hätte. Sie arrangierte alles und wir wurden nach ca. 5 Min. im Partytaxi abgeholt. Wir fuhren zu Ihrer Wohnung. Auf dem Weg dahin wurde von beiden Damen kräftig auf die Oldies mitgesungen und es war ein angenehme Partystimmung zu spüren. Ich wurde schnell dem 3. Mitbewohner vorgestellt, welche so ca. über 50 war und durch die Wohnung geführt. Wir verblieben mit einer Bestätigung am folgenden Tage und sind mit lautem Beat zurück zum Zentrum gefahren. Von hier an sind wir nun wieder getrennte Wege gegangen und ich begab mich auf den Weg zum anstehenden Event „Ellen Allien“. Dazwischen bekam ich einen netten Anruf von der Simone (Schweizern). Sie haben sich von allen Bewerben für den Alemannen entschieden. Juuuhhhhhhhhuuuuuu, fett!!! Dann wäre das schon mal geklärt.

Weiter bei Ellen Allien. Ich stand an vorderster Front, sozusagen der 2. in der Reihe. Die Warteschlange wurde länger und länger, bis dann plötzlich mitgeteilt wurde……Heute nur Residents, Ellen Allien wird nicht kommen…….na toll!!!

Schnauze voll….auf dem Heimweg sah ich zufällig noch ein Plakat, BONOBO live @ Schuppen XY, jedoch hatte ich einfach keine Lust mehr und bin nach Hause zu der Manchester Mutti….

Am nächsten Tag habe ich meine sieben Sachen gepackt und bin umgezogen.








Ich wurde herzlich in die neue WG aufgenommen und am Abend gab es dann lecker Essen Spaghettata, es wurden Freunde aus den USA, Argentinien und Catalonia eingeladen. Folglich wurde in allen Sprachen diskutiert…..kann manchmal sehr lustig sein…manchmal werden aber auch die Witze einfach nicht verstanden….

Gegen später gab es dann Sound auf die Ohren von PAUL KALKBRENER. Adam Beyer wäre dieses Wochenende ebenfalls vertreten gewesen. Nächstes WE ist „Infected Mushroom“ an der Reihe, dass sage ich jetzt nur um die Elektro-Freunde etwas neidisch zu machen. Hihi

Na dann ihr Süßen, bewegt mal eure Hintern hier her!! Platz gibt es genügend…

Address:
Manfred Fischer
Villarroel 105
4.2
08011 Barcelona

Movil:(0034) 617160962
Home: (0034) 934546202

Link zur Google Map




Freitag, 9. November 2007

Die Reise nach Barcelona












Am Mittwoch den 7. November 2007 begab sich der kleine Manfred nun auf die Reise nach Barcelona. Nach Verabschiedung des Vaters morgens um 5 machte er nochmals die Augen zu und genoss die letzten Minuten in seinem Bett. Wenige Minuten später jedoch begann das Abschied sagen der Mutter, welche sich einfach ins Bettchen dazu legte. Nach kurzem Klatsch und Tratsch hatte er schlussendlich doch noch ein paar Minuten zur Ruhe gefunden.

Den Taxi Driver Job übernahm heute die liebe Kathrin und alles lief nach Plan. Kein Stau, nichts vergessen, pünktlich, keine Probleme beim Check-In, alles wunderbar. Eine Abschiedsträne wurde für Deutschland und Ihre Söhne und Töchter des Landes herausgepresst und es ging los….

Ich bin in den Flieger eingestiegen, 2 Minuten gelesen und eingeschlafen, wieder aufgewacht beim Landeanflug auf Barcelona.

Am Flughafen sauber gelandet und in den nächsten Bus zum Placa de Catalunya gehüpft. Der ganze Platz war versehen mit lauter blauen Schotten, welche sich für das anstehende Spiel gestern Abend (FC. Barcelona : Glasgow Rangers) versammelten. Die witzigen Schotten…betranken sich und es war größtenteils nur fuuuuuuckk, fuuuuuuuccccccckkkkk mit langem U gesprochen, zu hören.








Im nächsten Hostel „Campi“ eingecheckt und den Weg zu den auswärtigen Ämtern angetreten. Nach kurzem Verständigungsproblem mit dem Sicherheitsmann und kleinen Kontrollen nach Waffen oder sonstige Sprengsätze ging es dann auch schon weiter und ich bekam eine Wartenummer…

Als ich dann endlich an der Reihe war stellte ich fest, dass die gute Frau kein Wort Englisch, geschweige denn langsam katalanisch sprach. Nach Anwendung meiner Sprachkünste in Spanisch, Englisch, Deutsch und viele Anderen konnte ich aus den vielen vielen Wörtern, welche mir die gute Frau mit ins Gesicht schlug, photocopia erahnen. Sie drückte mit ein Formular in die Hand und sagte, vale!!!!

Darauf hin kam von meiner Seite ein freundliches Lächeln zurück und vale!!!! Beim Aufstehen bin ich dann tatsächlich mit meiner Tasche über den Schreibtisch gefahren und ihren Aktenstapel zu Boden gerissen. Perdone ! Kann ja mal vorkommen.

Aufgrund meiner männlichen Intuition war auch schnell ein Kopiergeschäft gefunden und mit Hilfe meines kleinen Langenscheidt Spanischübersetzers rasch das Formular ausgefüllt. Kurz drauf ging es wieder zurück um die Geschichte zu beenden. Hierbei habe ich dann meine ersten zwei Bekanntschaften gewonnen, welche mit den selbigen Problemen zu kämpfen hatten.

Abends hab ich mir dann das Fußballspiel angeschaut und ein dickes Bocadillio bei Pans & Company gegönnt. Auf dem Weg dahin bin ich an der „la Sagrada Familia“ und „la Pedrera“ vorbeigekommen. Beides stammt von Antoni Gaudi, das Haus la Pedrera (Steinbruch) verblüfft mit den runden Formen und mit seiner ungleichmäßigen Steinfassade, welche die ganze Ecke der Carrer de Provenca einnimmt. Schwer zu beschreiben, muss man einfach mal gesehen haben, kurz gesagt sieht einfach sehr wellig aus und passt nicht ganz in das System. Der Temple Expiatori de la Sagrada Familia war Gaudis letztes Bauvorhaben, welches heute noch nicht fertig gestellt ist. Die Kirche sollte als Buße für die ganzen Sünden der Moderne gelten. Es zieht jährlich ca. 2 Mio. Besucher an und ist damit die am stärksten besuchte Sehenswürdigkeit Spaniens. Naja, ich habe das Teil bisher nur bei Nacht gesehen und die Kirche ist leider nicht beleuchtet, kommt aber wirklich nicht schlecht. Ich wurde sagen nicht unbedingt von dieser Welt, sieht schon sehr Angst ergreifend aus. So weit so gut, das Innere spare ich mir solange auf, bis hier mal jemand zu Besuch kommt.

Am nächsten Tag stand ebenfalls noch mal die Bürokratie vor der Tür, zur Bank, Polizei und zum Ministerio de Trabajo y asuntos Sociales. Über die Kunst meiner Sprache möchte ich nun nicht weiter schreiben, falls es mal nicht so geklappt hat, was selten vorkommt, hab ich mein breites Lächeln und bösen Blick gleichzeitig aufgesetzt. Seit heute bin ich nun Besitzer einer:

Numero del Documento de Identidad: kurz NIE Number (zu deutsch, ich bin nun auch in Barcelona)

El numero de Seguridad Social o de afiliacion siguiente: kurz Sozialversicherungsnummer.

Ich kann jetzt arbeiten, kann mir Monatsticket kaufen und Handyverträge auf meine NIE Nummer unterzeichnen.

Übrigens hier ist meine neue Handy.Nr: 0034 / 617160962

Und den Arc de Triomf ist mir heute auch noch vor die Linse gelaufen.








Alles in Allem bin ich soweit sehr begeistert, für unsere Elektro-Freunde aus Rodnek-City und Weingardddaa wird hier ebenfalls einiges geboten. Die Beats und Breaks sind fast jeden Tag am dampfen, DJs from all around the world….

Morgen legt der Herr David Guetta im Pacha und Ende diesen Monat wird AIR über Land und Wasser gebracht.

Dann gibt es hier noch so tolle Sachen wie den HAIR-Club, ein Haar Salon mit live elektro Dj set jeden Tag und allen Drinks inbegriffen.

-> Everything your hair wants to feel

So, nu is aber Schluss.

Buenas Noches!! Es grüßt der Fisch